Ich gestehe es ein, Frau Pauli und ihre Bemühungen um mediale Aufmerksamkeit haben für mich einigen Unterhaltungswert. Die Frage danach, was Gabriele Pauli auf ihrem politischen Weg in die Versenkung antreibt schwingt dabei im Hintergrund immer mit.
Zumindest in Bezug auf ihre finanziellen Vorstellungen zur Bezahlung von Interviews und der gewünschten Antworten bin ich in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung auf eine erstaunlich einfache Antwort gestossen. Frau Pauli möchte auch nach dem Ende ihrer Amtszeit als Landrätin ein bisschen was verdienen. Nach Aussage des stellvertretenden Landrats wird der Kreistag es wahrscheinlich ablehnen, Frau Pauli ihre Pension bereits nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt zu bezahlen. Somit wird sie erst in 12 Jahren ihre Pension beziehen können.
Dass Gabriele Pauli vom 1. Mai 2008 an ihre Landratspension überwiesen bekommt, hält Bernhard Gottbehüt, ihr Stellvertreter im Landratsamt, für höchst unwahrscheinlich.
Da können wir uns sicher noch auf einige zündende Ideen zur Überbrückung ihrer Finanzierungslücke in den nächsten 12 Jahren gefasst machen. Verständlich, wer verzichtet schon gerne auf 560.000 €. Kleiner Tipp, Lotto, der Jackpot ist bei 38 Millionen Euro Frau Pauli. Eine Insel in der Karibik ohne Post, Telefon und Internet wäre doch eine paradisische Vorstellung für uns alle, oder nicht?
November 30, 2007 at 9:42
Hach, das wäre herrlich! Aber wer soll uns dann weiter auf solch unfreiwillig komische Weise unterhalten? Ach was … irgendjemand anderes aus der CSU (für wie lange?) wird schon in die Bresche springen …